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DIE SECHS FINALISTEN IM VON DER VICK-STIFTUNG ORGANISIERTEN WETTBEWERB UM DEN BESTEN BULGARISCHEN ROMAN 2004

 

Dimitar Shumnaliev

Ferodo (Bremsbelag /Ferodo)

Verlag Library 48

Bremsbelag /Ferodo

Über den Autor:

Dimitar Shumnaliev, geboren 1947 in Sofia, hat an der Universität St. Kliment Ohridski/Sofia bulgarische Philologie studiert. Dim Shum ist das Pseudonym des Romanautors, der 1988 an der Universität von Iowa, USA, einen Abschluss in kreativem Schreiben erworben hat. Er hat für die Zeitungen Narodna Mladezh, Otechestven Front, Literaturen Front und Narodna Kultura gearbeitet und 15 Bücher geschrieben, darunter drei Romane: Der Abdovitsa-Sumpf, Flussgeister und Hölle. Seine Bücher sind in viele Sprachen, wie z.B. Englisch, Russisch, Deutsch und Französisch, übersetzt. Dimitar Shumnaliev ist auch als leidenschaftlicher Sammler und Maler bekannt. Er ist Chefredakteur der Zeitung Noshten Trud.

 

Der Autor über den Roman:

Im Namen der Liebe begeht ein Junge Hochverrat. Das kommunistische Regime setzt den Angeklagten gefangen und verbannt ihn in ein Dorf in der Wildnis, wo sein Leben nur aus Plackerei und Mühsal besteht.
Schuldgefühle beginnen, an seiner Seele zu nagen. Sie bestimmen das Schicksal des Jungen auf seinem Weg ins Erwachsenenalter und prägen sein Fühlen und Tun.
Ferodo ist ein Material, das bei der Herstellung von Bremsen zum Einsatz kommt. Der Roman beschreibt das Leben des Erfinders Ferodo im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Dies führt uns schließlich in eine Werkstatt in Sofia, wo die Herstellung der ersten bulgarischen Bremsbeläge gerade begonnen hat. Der Autor nutzt die Metapher der Bremse, des Anhaltens – aufzuhören zu lieben bedeutet auch Liebe, sagt die Hauptperson, ein Hersteller von Ferodo-Bremsbelägen. Man muss lernen, aufzuhören – abzulassen von Obsessionen, Neid, übertriebenem Ehrgeiz u.ä.
Wird die Hauptperson auch aufhören, davon ablassen, sich schuldig zu fühlen? Der Roman gibt eine detaillierte Beschreibung von der sozialistischen Ära bis zur Gegenwart, in der der von Schuldgefühlen gepeinigte Hauptdarsteller als Ferodo-Hersteller zu Reichtum gelangt. Gibt es eine psychologische Entsprechung zu Ferodo und den daraus bestehenden Bremsbelägen und werden die seelischen Qualen des Protagonisten somit irgendwann aufhören? Kann Liebe Hochverrat ertragen und in Vergebung gipfeln?
Die Handlung ist lebendig, real, dynamisch und filmisch in Momentaufnahmen gegliedert.

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Ivan Golev

Okh, liou/bo/v (Oh, Liebe)

Verlag Trud

Oh, Liebe

Über den Autor:

Ivan Golev, geboren 1950 in Sofia, hat Gedichtbände, Kurzgeschichten, Kurzromane und Romane sowie Kinderbücher veröffentlicht. Er ist außerdem Übersetzer, Autor von sechs Theaterstücken und mehrerer Drehbücher. Golev ist stellvertretender Chefredakteur der Zeitung Suvremennik.

 

Der Autor über den Roman:

Als mir eines Morgens klar wurde, dass wir Menschen auch Schnecken sind, habe ich beschlossen, darüber einen Roman zu schreiben. Es ist großartig, die Erde so rein wie nach einem Regenschauer zu sehen und sich einfach ins Schneckenhaus zurückzuziehen, wenn es wieder trocken ist, um davon zu träumen, was man gesehen hat.
Seine persönliche Geschichte zu schreiben erfordert die Beharrlichkeit eines Sisyphus, aber die Steine der Dummheit rollen unaufhörlich wieder den Hang hinunter und drohen einen zu überrollen. Was bleibt einem da anderes übrig, als die Flügel im eigenen Schneckenhaus auszubreiten und zu versuchen, über die umgebenden Mauern und Berghänge hinwegzufliegen?
Als Zwittergeschöpf ist die Schnecke der Liebe doppelt so verhaftet. Im Gegensatz zum Menschen, der sich selbst zuerst liebt und dann die anderen, liebt die Schnecke, wenn sie sie selbst ist und auch wenn sie der andere ist. Das Leben erleichtert die Liebe zwar nicht gerade, aber ohne Liebe ist das Leben sicherlich schwerer zu ertragen.
Oh, Liebe
ist eine Parabel, ein Roman der Ausgewogenheit und ein Roman der Absolution, kurz ein Roman für eine Zeit, in der hier auf dem Balkan das Schneckenhaus des Alten zerbricht und der Kern des Neuen zu Tage tritt. Leider ist das Neue – wie so oft – nur das wiederentdeckte Alte. Und die Überzeugung, dass die Kunst die Welt retten kann, ist nichts weiter als eine reizvolle, altmodische Illusion.

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Kerana Anguelova

Elada Pinio i vremeto (Elada Pinio und die Zeit)

Verlag Izdatelsko atelie Ab

Elada Pinio und die Zeit

Über den Autor:

Kerana Angelova, geboren 1948 im Dorf Brodilovo, hat mehrere Gedichtbände verfasst, darunter Sommer, Der unterirdische Fluss, Wehrlos wie Löwenzahn, die Kurzromane Zana und Papazini und den Roman Elada Pinio und die Zeit, für den sie die angesehensten bulgarischen Literaturpreise erhalten hat:
- den Preis Belletristik-Buch des Jahres, verliehen vom Bulgarischen Schriftstellerverband;
- den Blaga Dimitrova-Preis, benannt nach der großen bulgarischen Schriftstellerin, der vom Forum der Bulgarischen Frauen vergeben wird;
- den Literaturpreis Pegasus der Stadt Burgas (wo die Schriftstellerin lebt und arbeitet);
- den Leserpreis der Vick-Stiftung.

 

Über den Roman:

Sehr bulgarisch, außergewöhnlich, ein literarisches Ereignis, philosophisch und leidenschaftlich – das sind nur einige der Urteile über den Roman, den die Kritiker als einen Höhepunkt in der bulgarischen Literatur bezeichnen. Elada Pinio und die Zeit erforscht dieses wundersame Element des Lebens. Überraschend, eine außergewöhnliche gegenseitige Abhängigkeit zwischen Bild und Gedanke, eine sehr kühn eingesetzte Symbolik: Das sind die herausragendsten Merkmale des Romans. Der Leser tritt ein in die Welt des Romans und findet eine Erzählung vor, die in die Logik persönlicher Mythologie verstrickt ist, in der die unerschöpflichen, brillanten und überraschenden Launen des Textes als pures ästhetisches Vergnügen erlebt werden. Der Stil verschmilzt das philosophische Element perfekt mit dem lyrischen. Ein schönes Buch.

Prof. Milena Kirova - Literaturkritikerin


Man kann den Roman Elada Pinio und die Zeit nicht zusammenfassen, aber seine Lektüre empfehlen. Es ist eine sehr komplizierte erweiterte Metapher, ein Geflecht von Zeitebenen, Erinnerungen und Identitäten!... Der Roman ist sicherlich ein Werk jenseits von Zeit und Raum und verschmilzt die Vergangenheit mit der Zukunft.

Georgi Koritarov – Journalist bei Radio New Europe


Literatur dieses Niveaus ist selten. Sie besitzt eine gewisse Unverwechselbarkeit, einen besonderen Stil und erschafft eine Welt der Bilder – alles darin beeindruckt mich. Nicht durch Äußerlichkeiten, sondern durch den Geist, der sich darin wiederfindet. Dieser einzigartigen Autorin traue ich einen ungeheuren Einfluss zu!

Julia Ognyanova - Direktor

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Konstantin Iliev

Porajenieto. Khonika ot kratkoto stoletie (Die Niederlage. Eine Chronik aus dem kurzen Jahrhundert)

Verlag Janette 45, Verlag Fakel

Die Niederlage. Eine Chronik aus dem kurzen Jahrhundert

Über den Autor:

Konstantin Iliev, geboren 1937 in Gorno Pavlikeny, ist Herder-Preisträger. Er hat an der Universität St. Kliment Ohridski/Sofia deutsche Philologie studiert und an der Humboldt-Universität Berlin promoviert. Danach hat er als Dramatiker am Dramatischen Theater Sofia gearbeitet und ist heute am Ivan Vazov-Nationaltheater tätig. Zu seinen berühmtesten Stücken gehören: Musik aus Shatrovets, Das Fenster, Basilikum für Draginko, Odysseus reist nach Ithaka, Osterwein, Nirwana. Er hat selbst Stücke von Büchner und Brecht übersetzt, und seine Werke wurden in Polen, Russland, Österreich und Estland aufgeführt. 2003 erhielt Die Niederlage den berühmten Helicon-Preis für neue bulgarische Literatur.

 

Über den Roman:

Den Kritikern fällt es schwer, dieses Buch einem Genre zuzuordnen. Der Autor selbst beschreibt es als autobiographisch, distanziert sich jedoch vom Begriff „Memoiren“; die Leser sehen es tendenziell als Roman. Das Buch erzählt von dramatischen Geschehnissen, die im vor wenigen Jahren zu Ende gegangenen Jahrhundert in Bulgarien ereignet haben: Krieg, Invasion des Landes nacheinander durch die Deutschen und die Sowjetarmee, Änderung des politischen Regimes, Kollektivisierung, Revolte der Bauern, wirtschaftlicher Stillstand und erneuter Systemwechsel. Die Ich-Erzählung beschreibt die Welt mit den Augen eines Kindes, dann eines Teenagers, eines jungen Mannes und schließlich eines Erwachsenen. Vor dem Hintergrund großer sozialer Umwälzungen im Land werden wir Zeugen der Entwicklung eines einzelnen Menschen: groteske Episoden aus der Kindheit, Zusammenstoß mit den Postulaten der vorherrschenden Ideologie in der Pubertät, erste sexuelle Erfahrungen, die mit subtiler Ironie nacherzählt werden, politische Selbsttäuschung und Einsichten.
„Mit feinsinnigem Humor, großem Detailwissen und ohne Beschönigungen reist Konstantin Iliev durch die Zeit wie ein Anthropologe, der menschliche Beziehungen nicht in fremden Ländern, sondern in heute fremden Zeiten erforscht, um uns zu erzählen, was er selbst gesehen hat.
Die Niederlage erforscht auf beeindruckende Weise die tragische Schuld, die die Anhänger des alten und neuen Regimes durch die Verteidigung ihres Rechthaben-Wollens in Zeiten des Wandels, die viel bedeutender als sie selbst sind, auf sich laden.“ (Christine Dimitrova, Dichterin, Übersetzerin und Dozentin für englische Sprache an der Universität Sofia)
„Ich empfinde den Inhalt von Die Niederlage als eine Art Chronik. Einen Versuch, Zeugnis abzulegen. Und gleichzeitig den Versuch, objektiv – so meine Hoffnung – über die Geschehnisse in einer kleinen Welt nachzudenken, deren einziger Unterschied zur großen Welt darin besteht, dass sie sich leichter beobachten lässt.“(Konstantin Iliev)
2003 erhielt Die Niederlage den berühmten Helicon-Preis für neue bulgarische Literatur.


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Hristo Karastoyanov

Aoutopia: drouguiat pat kam ada (Autopia: der andere Weg in die Hölle)

Verlag Janette 45

Autopia: der andere Weg in die Hölle

Über den Autor:

Hristo Karastoyanov, geboren 1950 in Topolovgrad, ist Prosaautor, Stückeschreiber, ein Poet mit Gitarre. Sein erstes Buch Rissiger Asphalt (1981) erhielt einen der „Frühling des Südens“-Preise der Stadt Haskovo, und Bemerkungen zur Historischen Naivität (1999) gewann 2000 den Preis des bulgarischen Schriftstellerverbands. Daneben hat Hristo Karastoyanov den Chudomir-Preis in Kazanluk und den von der Zeitung Trud vergebenene Goldkettenpreis sowie den Großen Preis des Verlags Korporatsiia Razvitie KDA für den Roman Der Tod ist zu bevorzugen (2003) gewonnen. Hristo Karastoyanov hat 17 Fiction-, Non-Fiction und journalistsiche Bücher, drei Romane, Theaterstücke und eine Sammlung von Gedichten geschrieben. Er ist Mitglied des bulgarischen Schriftstellerverbandes.

 

Über den Roman:

Der Roman von Hristo Karastoyanov untersucht die Vorstellung, dass das Leben das ist, was geschieht, während wir Pläne machen.
Die Handlung beginnt damit, dass eine unbekannte Rasse, die der Autor Die Alternden nennt, vor Tausenden von Jahren ihre Betonwelt verlassen hat, um sich irgendwo auf dem Grund des Ozeans niederzulassen. In ihrem neuen Lebensraum ist viele Jahrtausende lang alles wohl geordnet und ruhig – bis eine benachbarte Insel von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird und die Alternden die Bewohner der Insel in ihren Unterwasserhöhlen aufnehmen – auch diese Inselbewohner sind eine Rasse, deren Ursprung im Dunkel liegt, und werden von den Alternden als Die Behüteten bezeichnet. Die Alternden planen, die Behüteten zu einem bestimmten Zeitpunkt zurück in den Lebensraum der Menschen in der Oberwelt zu bringen.
Der hierfür gewählte Zeitpunkt ist der 11. September 2001.
In der Zwischenzeit verändert sich die Oberwelt (dies wird von den Alternden sorgfältig beobachtet, indem sie am Ende jedes Jahrhunderts Beobachter nach oben senden). Die Alternden sind der Ansicht, dass die Menschheit dazu gebracht werden sollte, die unbekannten Wesen als ihre Brüder zu akzeptieren. Denn sie sind davon überzeugt, dass die Behüteten eine besondere, eine auserwählte Rasse sind, die von Wissenschaftlern als das „fehlende Glied“ bezeichnet wird, ein Element in der Evolutionskette der Menschheit – die entscheidende Verbindung zwischen primitiven Hominoiden und dem Homo Sapiens.
Wie die Oberwelt verändern sich auch die ursprünglich unschuldigen Behüteten. Sie erwerben plötzlich Wissen. Und genau in dem Moment, in dem sie sich Wissen aneignen, beginnen sie, einander zu töten. Die Pläne der Alternden werden zunichte gemacht. Zudem stellt sich heraus, dass der gesetzte Termin – der 11. September 2001 – nicht mehr haltbar ist, aus ganz bestimmten Gründen, die der zeitgenössische Leser sofort verstehen wird.

 

Anmerkung zur bulgarischen Ausgabe des Buches:
Natürlich findet man das Wort Autopia nicht in den Wörterbüchern – es ist ein Neologismus, weil nur ein erfundenes Wort ein Buch zusammenfassen konnte, in dem Hermes vorgibt, Philip Marlow zu sein, Apollo die Mona Lisa stiehlt, Bandera Rosa singt und sich dabei selbst auf der Gitarre begleitet und Amazonen in der Arena mit Antipoden kämpfen. Kurz gesagt – es ist ein Buch, in dem alles mit einer Kalaschnikow beginnt und das in der verwünschten, unfertigen Welt unserer Tage sowohl beginnt als auch endet

 

Laut Autopia war die gesamte Geschichte der Menschheit nur ein Vorspiel zum 11. September 2001 – für den die Alternden etwas Schönes und Edles geplant hatten. Doch der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Und selbst wenn es einen anderen Weg gäbe, dürfte auch er damit gepflastert sein.

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Stephan Kisyov

Ekzekoutorat (Der Henker)

Verlag Janette 45

Der Henker

Über den Autor:

Stephan Kisyov, geboren 1963 in Stara Zagora, hat in seiner Heimatstadt die französische Sprachschule besucht und an den Universitäten Sofia und Plovdiv sowie an der Sorbonne studiert. Er ist den verschiedensten Beschäftigungen nachgegangen, war Elektriker in einem Straßenbahndepot, Schlosser in einem Chemiewerk, Geschäftsführer in einem Hotel am Schwarzen Meer, Bühnenarbeiter an der Oper von Stara Zagora, Kellner und freiberuflicher Journalist bei mehreren in Sofia erscheinenden Zeitungen. Er hat drei Jahre in Frankreich und in der Schweiz gelebt. Stephan Kisyov hat vier Romane, über 60 Kurzgeschichten in einflussreichen Zeitungen und Zeitschriften sowie zahlreiche Non-Fiction-Beiträge veröffentlicht. Er ist Autor des Bühnenstücks Besonderheiten des bulgarischen Nationalgeschlechts, das am Blagoevgrad-Theater aufgeführt wurde.

 

Über den Roman:

Der Titel des Romans lässt eine Erzählung über einen grausamen Mörder erwarten, doch Stefan Gashtev ist ein lustiger kleiner Mann, der sein ganzes Leben lang darum gekämpft hat, bei seinen Mitmenschen beliebt zu sein. Er wächst in einem Zirkus auf, arbeitet als Clown, geht in die Lehre, um Fakir, dann Pilot zu werden, wird unerwartet ins Gefängnis gesteckt, wo er die Aufgabe des Henkers übernimmt. Schließlich fliegt er in den Weltraum und kehrt nach 20 Jahren – undurchschaubarer denn je – auf die Erde zurück. Seine Missgeschicke sind so furchteinflößend, dass der Bestseller-Autor Stephen-Larry King (der an einer Schreibblockade leidet) beschließt, sie zu verwerten, doch er stirbt verarmt einen absurden Tod. Nur der „Non-Fiction-Teil“ der Geschichte seines Entwurfs bleibt zurück.
Kisyov beschreibt das Leben von Gashtev mittels Fragmenten am Rande des Faktischen, so dass die ironisch versetzte Realität der 1960er bis 1980er leicht erkennbar wird. Der Weltraum spielt in diesem „Faction“-Roman (eine Mischung aus Fakten und Fiktion) eine große Rolle: Er ist die Quelle des Familienmythos (der Vater ist ein Außerirdischer) und des dominierenden politischen Mythos (das System wird den Weltraum erobern), aber vor allem dient er als erzählerischer Kunstgriff für abrupte und effiziente Wechsel der Ebene. Mit den literarischen Stilmitteln der Clownerie, Farce und Absurdität hat Stephan Kisyov eine beeindruckend leichte (im Kunderaschen Sinne), witzige und tiefgehende Geschichte über ein System geschaffen, das den Menschen zum Henker und gleichzeitig zum Opfer degradiert.

Simona Mircheva

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